Veronica Ferres

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Veronica Ferres

Maße: 54,5 x 74,5cm, mit Rahmen

Gemalt mit Ölfarben auf eine mit Stoff beklebte Glasplatte, die zu dem Rahmen gehört.

Entstanden: 08 / 2005

Unverkäuflich

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Veronica Maria Cäcilia Ferres (geb. 10. Juni 1965 in Solingen) ist eine deutsche Schauspielerin. Mit der Hauptrolle im Kinofilm "Das Superweib" (1996) konnte sie in die Riege der bekanntesten und beliebtesten deutschen Schauspieler aufsteigen. Bei den Medien gilt sie wie die Schauspielkollegin Christine Neubauer als Vollweib.

Biografie

Veronica Ferres studierte Germanistik und Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bevor sie Hauptrollen in Kinofilmen angeboten bekam, war sie hauptsächlich in TV-Filmen und Serien zu sehen. Der Durchbruch geht auch mit einer Veränderung ihrer äußeren Erscheinung einher: Auch aufgrund ihrer damalig üppigeren Figur wurde sie vor allem als -dralle Blondine- besetzt, z.B. als nett naive Sekretärin in der ZDF-Serie "Unser Lehrer Doktor Specht" (1992) mit Hang zu Süßigkeiten, oder als Ruhrpott-Dumpfbacke in Tom Gerhardts "Voll normaaal!" (1994). Sie nahm ab und bekam vielseitigere Angebote.

1992 arbeitete sie als Muse des Fritz Knobel (Uwe Ochsenknecht) in "Schtonk" bereits unter der Regie von Helmut Dietl, mit dem sie von 1992 bis 2001 liiert war. Dieser besetzte sie 1997 auch für den Film "Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief". Zu den großen Erfolgen des ZDF - Fernsehspiels zählt der Zweiteiler "Eine ungehorsame Frau" mit ihr in der Hauptrolle.

Seitdem arbeitet sie auch in internationalen Produktionen, so für das französische Fernsehen als bösartige Madame Thònardier im Vierteiler "Les Misèrables - Gefangene des Schicksals" oder als gehbehinderte Gräfin in "Findelkind".

Ferres spielte 2002 die "Buhlschaft" in der "Jedermann"-Inszenierung bei den Salzburger Festspielen. Zu besonderer Popularität verhilft ihr das Image der leichtbekleideten Molligen in den Werbungen für einen Telefonanbieter (gemeinsam mit den Werbe-Ikonen Anna Netrebko und Franz Beckenbauer).

Im Kinderfilm "Die Wilden Hühner" sah man sie in der Rolle der Mutter - einer Hauptrolle. An der Seite von John Malkovich als Gustav Klimt spielte Ferres die Emilie Flüge in der Filmbiografie "Klimt" des chilenischen Regisseurs Ruiz. Der Film kam am 3. März 2006 in die Kinos.

Ende September 2006 wollte sie bei der Ruhr-Triennale im Landschaftspark Duisburg-Nord die Hauptrolle im Theaterstück "Courasche oder Gott lass nach" des Büchner-Preisträgers Wilhelm Genazino spielen, machte jedoch ihre Zusage u. a. "wegen moralischer und künstlerischer Bedenken" zehn Wochen vor der Premiere wieder rückgängig.

Heute ist sie mit Martin Krug verheiratet. 2001 kam die gemeinsame Tochter Lilly zur Welt.

Auszeichnungen

  • 1992 - Bambi in der Kategorie Schauspiel National
  • 1998 - Goldene Kamera
  • 2002
    • Goldene Kamera
    • Adolf-Grimme-Preis
    • Goldene Romy in der Kategorie Beliebteste Schauspielerin
    • Goldene Stachelbeere in der Kategorie "Schönste Blusen"
  • 2005
    • Bambi in der Kategorie Schauspiel National
    • DIVA-Award in der Kategorie German Award (Hall of Fame)
  • 2006 - Bayerischer Verdienstorden

Filme

Zu den bekanntesten Filmen mit Veronica Ferres zählen:

  • Rossini (1997)
  • Schtonk! (1992)
  • Les Misèrables (2000)
  • Late Show (1999)
  • Die Zweite Heimat - Chronik einer Jugend (1992)
  • Voll normaaal (1994)
  • Katharina die Große (1995)
  • Das Superweib (1996)
  • Die Manns - Ein Jahrhundertroman (2001)
  • Ladies Room (1999)
  • Klimt (2006)
  • Neger, Neger, Schornsteinfeger! (2006)

Quelle der Biographie: http://de.wikipedia.org


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