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Johnny Depp
Maße: 53,5 x 73cm, mit Rahmen
Gemalt mit Ölfarben auf mit Stoff beklebte Laminatplatten.
Entstanden: 10 / 2005
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Biographie
1963 - 1989
Der Sohn von Betty Sue und John Christopher Depp I. (sen.) und Ur-Enkel eines Cherokees kam nach dem College über verschiedene Gelegenheitsjobs zunächst als Komparse zum Film. Nach diversen Nebenrollen, in denen er meist das Opfer in Horrorfilmen, wie in einer seiner ersten Filmrolle in Nightmare:Mörderische Träume von Wes Craven, spielte, bekam nach dem Besuch mehrerer Schauspielschulen seine Karriere den eigentlichen Kick durch die erfolgreiche Fernsehserie 21 Jump Street, in der er einen jugendlichen unangepassten Undercover-Polizisten spielte. Wegen seiner rebellischen Art, wurde er mit Marlon Brando und James Dean verglichen.
Den für sich selbst bedeutsamsten Schritt unternahm er jedoch laut eigenem Bekunden mit der Nebenrolle des Sanitäters Private Lerner in Oliver Stones Film Platoon (1986), da er hierbei gemerkt habe, welche Möglichkeiten einem der Film gegenüber dem Fernsehen geben würde.
Der Erfolg der Kultserie war dermaßen groß, dass Depp -wie er es selbst empfand- zur Ware degradiert wurde. Auch wenn er in dieser Zeit viel gelernt habe -so Depp- wollte er etwas derartiges nie mehr erleben. Fortan suchte er sich seine Rollen stets bedachtsam und ohne Rücksicht auf etwaiges -Kassengift- aus. Seine Rollen liebt er stets mit bemerkenswerten Marotten auszustatten. Eigenen Worten zufolge setzt er sie stets zusammen aus einem Drittel der so genannten Strasberg-Methode des Method Acting, einem weiteren Drittel, indem er die zu spielende Person mit Wesenszügen ausstattet, die ihm von einem real existierendem Menschen bekannt sind, und letztlich den bereits erwähnten Marotten.
1990 - 2006
1990 spielte er in dem Film Cry Baby seine erste Hauptrolle in einem Kino-Film. Regisseur des Films war John Waters, der für zotige und geschmacklose Filme bekannt war und ist.
Seinen ersten großen Erfolg in einer Hauptrolle hatte er 1990 in der Fantasy-Tragikomödie Edward mit den Scherenhänden, wo er das erste Mal mit Tim Burton zusammen arbeitete, den Johnny Depp als Regisseur sehr schätzt. Für seine Leistung in dem Film wurde er für den Golden Globe als bester Hauptdarsteller nominiert. Mit der Rolle des Edward gelang es Depp, sich von dem -Schickimicki- Image der Serie zu lösen, und bewies erstmals seine Wandlungsfähigkeit. Während der Dreharbeiten zu Edward mit den Scherenhänden lernten sich Johnny Depp und Winona Ryder, die die weibliche Hauptrolle spielte, persönlich näher kennen. Ihre Liaison hielt vier Jahre lang.
1993 übernahm er die Hauptrolle in der melancholischen Liebeskomödie Benny und Joon, für die er ebenfalls eine Nominierung für den Golden Globe erhielt. Im selben Jahr spielte er im Film Arizona Dream von 1993 die Hauptrolle sowie im Musikvideo zu Into the Great Wide Open von Tom Petty.
1994 spielte er die Titelrolle in Tim Burton´s Ed Wood, zusammen mit Martin Landau als abgehalfterten Dracula-Star Bela Lugosi.
In Sleepy Hollow arbeitet Depp 1999 erneut mit Tim Burton zusammen. Depp zufolge hätte er nicht gedacht, dass ein großes Studio seine Grundanlage der Rolle des "Detektivs" "eine Mischung aus Miss Marple, Sherlock Holmes und einem pubertierenden Mädchen" (Depp) jemals toleriert hätte, aber der Film kam beim Publikum gut an.
Depp spielte auch in weiteren Horror-Filmen mit u.a. in der Jack-the-Ripper-Verfilmung From Hell (2001), an der Seite von Heather Graham, Robbie Coltrane und Ian Holm, und in Das geheime Fenster (2004), der auf einer Kurzgeschichte von Stephen King beruht.
2003 wurde er für seine schauspielerischen Leistungen in Fluch der Karibik für einen Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Im Jahr darauf erhielt er eine Nominierung in der selben Kategorie für seine Darstellung des Peter-Pan-Autors J. M. Barrie im Filmdrama Wenn Träume fliegen lernen. Außerdem spielte er 2005 in der Verfilmung von Charlie und die Schokoladenfabrik, den Inhaber der Fabrik, Willy Wonka. Erneute Zusammenarbeit mit Tim Burton.
Depp ist mit der französischen Schauspielerin und Sängerin Vanessa Paradis liiert, mit der er zwei Kinder hat (Lily-Rose Melody (* 27. Mai 1999) und Jack John Christopher Depp (III.) (* 9. April 2002).
1999 unterstützte Depp seinen Freund, den Rockmusiker John Frusciante, dessen Drogensucht zu überwinden. Damit half Depp der US-Rockband Red Hot Chili Peppers, nicht auseinander zu gehen.
Filmographie
- 1984: Nightmare On Elm Street
- 1985: Private Resort
- 1986: Platoon
- 1986: Slow Burn
- 1986: R.P.G. II
- 1987 - 1990: 21 Jump Street (TV-Serie)
- 1990: Edward mit den Scherenhänden (Edward Scissorhands)
- 1990: Cry Baby
- 1991: Nightmare 6: Freddy's Finale
- 1992: Arizona Dream
- 1993: Benny und Joon
- 1993: Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa (What's Eating Gilbert Grape)
- 1994: Ed Wood
- 1995: Don Juan DeMarco
- 1995: Dead Man
- 1995: Gegen die Zeit (Nick Of Time)
- 1995: United States of Poetry
- 1997: Donnie Brasco
- 1997: The Brave
- 1998: The Source
- 1998: Fear and Loathing in Las Vegas
- 1999: L.A. Without A Map
- 1999: Die Frau des Astronauten (The Astronaut's Wife)
- 1999: Die neun Pforten
- 1999: Sleepy Hollow
- 2000: Before Night Falls
- 2000: In stürmischen Zeiten ("The Man Who Cried")
- 2001: Chocolat
- 2001: Blow
- 2001: From Hell
- 2002: Lost in La Mancha
- 2003: Fluch der Karibik (Pirates Of The Caribbean: The Curse Of The Black Pearl)
- 2003: Irgendwann in Mexiko (Once Upon A Time In Mexico)
- 2004: Das geheime Fenster (Secret Window)
- 2004: The Libertine
- 2004: Wenn Träume fliegen lernen (Finding Neverland)
- 2004: Ils se marièrent et eurent beaucoup d'enfants (..And They Lived Happily Ever After)
- 2005: Charlie und die Schokoladenfabrik (Charlie And The Chocolate Factory)
- 2005: Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche, Victor (Stimme)
- 2006: The Rum Diary
- 2006: Fluch der Karibik 2 (Pirates Of The Caribbean: Captain Jack is back)
- 2006: The Diving Bell And The Butterfly
Auszeichnungen
- Cäsar, (1999), Ehrenpreis für sein Lebenswerk
- Blockbuster Award, (1999), Bester männlicher Darsteller in einem Horrorfilm (Sleepy Hollow)
- SAG Award, (2004), Bester Hauptdarsteller (Fluch der Karibik)
- People's Choice Award (2005), beliebtester männlicher Filmstar (Wenn Träume fliegen lernen)
- People's Choice Award (2006), beliebtester männlicher Filmstar (Charlie und die Schokoladenfabrik)
Nominierungen
- Golden Globe (1990), Bester Schauspieler in einem Musical oder in einer Komödie (Edward mit den Scherenhänden)
- Golden Globe (1993), Bester Schauspieler in einem Musical oder in einer Komödie (Benny & Joon)
- Golden Globe (1994), Bester Schauspieler in einem Musical oder in einer Komödie (Ed Wood)
- People's Choice Award (2004), beliebtester männlicher Filmstar (Fluch der Karibik)
- Critic's Choice Award (2004), beliebtester männlicher Schauspieler (Fluch der Karibik)
- Golden Globe (2004), Bester Schauspieler in einem Musical oder in einer Komödie (Fluch der Karibik)
- BAFTA (2004), Bester Hauptdarsteller (Fluch der Karibik)
- Oscar (2004), Bester Hauptdarsteller (Fluch der Karibik)
- Critic's Choice Award (2005), beliebtester männlicher Schauspieler (Wenn Träume fliegen lernen)
- Golden Globe (2005), Bester Schauspieler in einem Drama (Wenn Träume fliegen lernen)
- Screen Actors Guild (2005), Bester Hauptdarsteller (Wenn Träume fliegen lernen)
- Oscar (2005), Bester Hauptdarsteller (Wenn Träume fliegen lernen)
- Golden Globe (2006), Bester Schauspieler in einem Musical oder einer Komödie (Charlie und die Schkoladenfabrik)
Quelle der Biographie: http://de.wikipedia.org