Mario Adorf

Peter Schmidt, Tel.: 038450 20793

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Mario Adorf

Maße: 55 x 75cm, mit Rahmen

Gemalt mit Ölfarben auf mit Stoff beklebte Laminatplatten.

Entstanden: 09 / 2005

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Biographie

Geboren: 8. September in Zürich (ist ein deutscher Schauspieler)

Mario Adorf wuchs in dem kleinen Eifelort Mayen auf, der Heimat seiner Mutter. Adorf ist deutsch-italienischer Herkunft, denn seine Mutter war eine Deutsche und sein Vater ein Italiener. Er studierte ab 1950 in Mainz Philosophie und Theaterwissenschaften. 1953 ging er nach Zürich und arbeitete dort als Statist und Regieassistent an einem Studententheater. Es folgte eine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Im Anschluss daran war er von 1955 bis 1962 bei den Münchner Kammerspielen als Schauspieler beschäftigt.

Große Erfolge feierte er im deutschen und internationalen Kino. Er war außerdem auch die deutsche Stimme des Drachen in "Dragonheart". Adorf trat in zahlreichen Fernsehfilmen auf. Sein schauspielerisches Repertoire drückt sich meist in Charakteren aus, die zwischen rauhbeinigen Knechten oder Ganoven und edlen Mafiosi oder ehrenwerten Signori liegen. Auffällig zeigt sich auch Adorfs Vorliebe für die italienische Kultur.

In den letzten Jahren trat er auch mehrfach als Buchautor (und vortragender Sänger) in Erscheinung.

Adorf ist seit Mitte der 1980er Jahre verheiratet mit dem ehemaligen Modemodel Monique Faye.

Eine frühere Ehe mit Lis Verhoeven wurde geschieden. Aus dieser Beziehung entstammt die Tochter Stella Maria Adorf, ebenfalls Schauspielerin.

Filmographie

  • 1954: 08/15
  • 1955: Kirschen in Nachbars Garten
  • 1956: Robinson soll nicht sterben
  • 1957: Der Arzt von Stalingrad
  • 1957: Nachts, wenn der Teufel kam
  • 1958: Das Mädchen Rosemarie
  • 1959: Das Totenschiff
  • 1960: Schachnovelle
  • 1960: Mein Schulfreund
  • 1962: Lulu
  • 1963: Winnetou 1. Teil
  • 1964: Die Goldsucher vom Arkansas
  • 1969: Die Herren mit der weißen Weste
  • 1970: Deadlock
  • 1973: Die Ermordung Matteottis
  • 1973: Die Reise nach Wien
  • 1974: Der Tod trägt schwarzes Leder (La Polizia Chiede Aiuto)
  • 1975: Die verlorene Ehre der Katharina Blum
  • 1976: Bomber und Paganini
  • 1977: Gefundenes Fressen
  • 1978: Fedora
  • 1978: Die Blechtrommel
  • 1981: Lola
  • 1983/1984: Via Mala
  • 1983: Himmel und Hölle (State buoni se potete)
  • 1985: Momo
  • 1987: Des Teufels Paradies
  • 1989: Francesco
  • 1990: Stille Tage in Clichy
  • 1991: Prinzessin Fantaghiro
  • 1993: Der große Bellheim
  • 1996: Der Schattenmann
  • 1997: Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief
  • 1997: Fräulein Smillas Gespür für Schnee
  • 1999: Comeback für Freddy Baker
  • 2002: Epsteins Nacht
  • 2004: Vera
  • 2005: Enigma
  • 2005: Es ist ein Elch entsprungen

Bibliographie

  • 1992: Der Mäusetöter: unrühmliche Geschichten
  • 1994: Der Dieb von Trastevere: Geschichten aus Italien
  • 1996: Der Fenstersturz: und andere merkwürdige Geschichten
  • 2000: Der römische Schneeball: wahre und erfundene Geschichten
  • 2004: Himmel und Erde: unordentliche Erinnerungen

Auszeichnungen

  • 1958 - Bundesfilmpreis (Bester Nachwuchsdarsteller für: "Nachts, wenn der Teufel kam")
  • 1958 - Preis der Filmkritik (Bester Darsteller für: "Nachts, wenn der Teufel kam")
  • 1974 - Ernst-Lubitsch-Preis
  • 1977 - Bambi (Beliebtester Schauspieler des Jahres für: "Der Hauptdarsteller")
  • 1979 - Großer Hersfeld-Preis
  • 1982 - Bundesfilmpreis (Filmband in Silber für: "Lola")
  • 1986 - Großer Darstellerpreis (Bester Darsteller für: Via Mala)
  • 1991 - Goldene Kamera für künstlerische Gesamtleistung
  • 1992 - Bundesfilmpreis (Filmstreifen in Gold für: "Pizza Colonia")
  • 1993 - Bundesverdienstkreuz
  • 1993 - Goldene Kamera für "Der große Bellheim"
  • 1993 - Telestar für "Der große Bellheim"
  • 1994 - Adolf-Grimme-Preis in Gold für "Der große Bellheim"
  • 1995 - Romy (Platin-Romy)
  • 1996 - Goldenes Schlitzohr
  • 1996 - Bayerischer Fernsehpreis, zusammen mit Günter Strack und Heinz Hoenig für Der Schattenmann
  • 1996 - Carl-Zuckmayer-Medaille
  • 1997 - Karl-Valentin-Orden
  • 2000 - Bayerischer Filmpreis(Ehrenpreis für sein Lebenswerk)
  • 2001 - Großes Bundesverdienstkreuz
  • 2003 - Bayerischer Verdienstorden
  • 2004 - Deutscher Filmpreis (Filmpreis in Gold als Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film)

Quelle der Biographie: http://de.wikipedia.org


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